HJS Downpipe OPF

MEINER Meinung nach knallt und blubbert er nach der HJS deutlich mehr und lauter. Gerade das knallen ist wirklich laut. Beim ersten hab ich mich richtig erschrocken weil er es vorher in der Art nie gemacht hat (bin die Grail ohne DP ca 1.000km alleine gefahren) Allerdings ist es absolut nicht reproduzierbar wenn du es jetzt mit einem vor OPF vergleichst oder wenn man Software drauf macht. Er knallt halt wenn er knallen will und nicht bei jedem runter schalten oder Gas spielen. Ich muss aber auch sagen, dass ich bisher mit dem Umbau erst 20km gefahren bin und das ganze im Frühjahr nochmal ausgiebig testen möchte. Vielleicht tut sich auch über die zeit noch etwas wenn das Teil mal richtig eingebrannt ist. Ich bin aber auch der Meinung, dass sich die DP lohnt, wenn man nicht jeden Euro umdrehen muss. Sie ist teuer, aber ich finde das Ergebnis in Verbindung mit einer ECE Anlage genial. Der Klang ist wirklich ein Genuss.
 
Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung, dann werde ich das nächstes Jahr irgendwann mal angehen ✌️
 
Grad beim OPFler macht sehr viel Sinn ne Downpipe um den Gegendruck zu reduzieren wenn man mal etwas mehr Dampf fahren will. Einzig das bei der HJS der Kat noch direkt am Lader sitzt ist nicht gaaaanz optimal wenn man schon an die Downpipe geht. Da haben die anderen Tuner bessere Lösungen mit Unterbodenkats. Da sinkt der Gegendruck auch nochmal und die Thermik für den Lader nochmal besser.
 
Grad beim OPFler macht sehr viel Sinn ne Downpipe um den Gegendruck zu reduzieren wenn man mal etwas mehr Dampf fahren will. Einzig das bei der HJS der Kat noch direkt am Lader sitzt ist nicht gaaaanz optimal wenn man schon an die Downpipe geht. Da haben die anderen Tuner bessere Lösungen mit Unterbodenkats. Da sinkt der Gegendruck auch nochmal und die Thermik für den Lader nochmal besser.
👍👌
 
Die HJS ist aber schon strömungsoptimiert und auch etwas größer ausgelegt. Dazu noch der Sportkat und Sport OPF. Werde dieses Jahr mal versuchen auf einen Prüfstand zu kommen. Bin auf die Serienleistung gespannt mit den ganzen Hardware Umbauten.
 
Hast du bei der btm und hperformance auch. Sowie das der kat nach dem turbo entfällt. Was bei der hjs nicht der fall ist. Rs3 wien. Ich kann dir eine downpipe ans herz legen. Kann nur von der btm reden. Aber so zwischen 3.5-4.5k hört der sich so geil/aggressiv an.
 
Meinte das nicht negativ den anderen Varianten gegenüber. Nur, dass auch die HJS einen deutlichen Vorteil gegenüber Serie haben sollte. Denke, es kommt dann auch wieder drauf an, ob man Serie, eine Stage mit rund 520PS oder deutlich mehr fährt. Für Serie oder ,,normale" Stage, wird die HJS schon gut reichen.
 
Nein das weis ich die hjs ist sehr gut. Ich habe das video mit der hjs + stoll von jp gesehen und die macht einen deutlichen unterschied an klang. Ich meinte nur das downpipe einfach noch sehr viel klang reinbringt. Und due hjs hat ECE! Das darf man nicht vergessen.
 
Die ECE der HJS Downpipe ist aber hinfällig, sobald man eine andere Ansaugung, Abgasanlage oder Software hat. Dann besser alles von BTM, SLS oder H-Performance. Da kann man alles in Kombination eintragen lassen 🤷
 
Die ECE-Genehmigung eines Bauteils erlischt nicht durch die Kombination mit einem weiteren ECE-geprüften Ersatzteil. Ein ECE-geprüftes Ersatzteil muss dem Serienbauteil entsprechen, eine Verschlechterung ist ausgeschlossen.
Daher besteht durch die Kombination ECE-geprüfter Teile keine Eintragungspflicht (AGA, Ansaugung, Bremsbelag, Bremsscheibe).
Die Polizei darf das Geräuschverhalten anzweifeln, aber keine Eintragung verlangen, analog zu Serienanlage / Ansaugung, bestätigt ein Gutachten die Zulässigkeit, zahlt der Staat, andernfalls der Halter.
 
Das ist so leider nicht richtig. Wenn die Abgasanlage eine ECE und die Downpipe eine ECE haben, ist eine Abnahme mit Geräusch Messung vorgeschrieben. Alle Teile, welche das Geräuschverhalten beeinflussen müssen in Kombination eingetragen werden. Ansaug, Aga, Downpipe usw.
 

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Kann ich so nicht bestätigen. Der HJS liegt sogar ein Zettel bei, welcher die Kombinationen, die erlaubt sind abbildet. ECE HJS + ECE AGA beispiel Grail sind erlaubt. Gibt es auch ein Video zu von HJS bei Youtube wenn ich mich recht erinnere. Mit Grail habe ich ebenfalls Rücksprache gehalten und die haben mir das bestätigt.
Mit der Ansaugung stimmt. Die muss trotz Teilegutachten in Kombination extra eingetragen werden.
 
ECE ist immer eine Bauteilgenehmigung, keine Kombinationsprüfung. AGA: ECE-R59, Katalysatoren: ECE-R103 → ECE-Teile sind frei kombinierbar. Bremsen: ECE-R90 → Belag A darf mit jeder serienmäßigen oder R90-Scheibe B gefahren werden.
ECE kennt keine Ausschlüsse, das wäre ein Widerspruch zum System.
Alles andere ist Social-Media-Mythos, kein Recht. HJS Schreibt es nun extra rein, das dient nur dazu, um Diskussionen zu vermeiden, notwendig ist es nicht. Wenn nicht ECE Bauteile z.B. Ansaugung (es gibt da keine ECE, welche mir bekannt ist, daher ist es meiner Meinung nach immer eine ABE oder ein TG) dabei sind, müssen diese natürlich geprüft werden. Wenn der Prüfer dann reinschreibt, dass dies auch mit deiner ECE geprüften Anlage eines Drittherstellers genehmigt ist, ist das eine Nettigkeit um ebenfalls Diskussionen mit dem Schutzmann zu vermeiden. Aber am Ende, alles schützt dich nicht davor, dass wenn der Schutzmann es anzweifelt, dass dein Auto erneut geprüft wird.
 
BTW........
  • Das Produkt wird bei HJS aktuell nicht produziert da neue Entwicklung
 
ECE ist immer eine Bauteilgenehmigung, keine Kombinationsprüfung. AGA: ECE-R59, Katalysatoren: ECE-R103 → ECE-Teile sind frei kombinierbar. Bremsen: ECE-R90 → Belag A darf mit jeder serienmäßigen oder R90-Scheibe B gefahren werden.
ECE kennt keine Ausschlüsse, das wäre ein Widerspruch zum System.
Alles andere ist Social-Media-Mythos, kein Recht. HJS Schreibt es nun extra rein, das dient nur dazu, um Diskussionen zu vermeiden, notwendig ist es nicht. Wenn nicht ECE Bauteile z.B. Ansaugung (es gibt da keine ECE, welche mir bekannt ist, daher ist es meiner Meinung nach immer eine ABE oder ein TG) dabei sind, müssen diese natürlich geprüft werden. Wenn der Prüfer dann reinschreibt, dass dies auch mit deiner ECE geprüften Anlage eines Drittherstellers genehmigt ist, ist das eine Nettigkeit um ebenfalls Diskussionen mit dem Schutzmann zu vermeiden. Aber am Ende, alles schützt dich nicht davor, dass wenn der Schutzmann es anzweifelt, dass dein Auto erneut geprüft wird.
Bei der e intake Ansaugung ist die Kombination mit ECE r103 und ECE r59 im Gutachten aufgeführt, ohne weiterer Abnahme.
 
BTW........
  • Das Produkt wird bei HJS aktuell nicht produziert da neue Entwicklung
Das ist richtig und Grail bring dieses Jahr auch noch eine Downpipe fürn opf raus
 
ECE ist immer eine Bauteilgenehmigung, keine Kombinationsprüfung. AGA: ECE-R59, Katalysatoren: ECE-R103 → ECE-Teile sind frei kombinierbar. Bremsen: ECE-R90 → Belag A darf mit jeder serienmäßigen oder R90-Scheibe B gefahren werden.
ECE kennt keine Ausschlüsse, das wäre ein Widerspruch zum System.
Alles andere ist Social-Media-Mythos, kein Recht. HJS Schreibt es nun extra rein, das dient nur dazu, um Diskussionen zu vermeiden, notwendig ist es nicht. Wenn nicht ECE Bauteile z.B. Ansaugung (es gibt da keine ECE, welche mir bekannt ist, daher ist es meiner Meinung nach immer eine ABE oder ein TG) dabei sind, müssen diese natürlich geprüft werden. Wenn der Prüfer dann reinschreibt, dass dies auch mit deiner ECE geprüften Anlage eines Drittherstellers genehmigt ist, ist das eine Nettigkeit um ebenfalls Diskussionen mit dem Schutzmann zu vermeiden. Aber am Ende, alles schützt dich nicht davor, dass wenn der Schutzmann es anzweifelt, dass dein Auto erneut geprüft wird.
Bei der e intake Ansaugung ist die Kombination mit ECE r103 und ECE r59 im Gutachten aufgeführt, ohne weiterer Abnahme.
Diese gesonderte Aufführung wäre unnötig, beides ist Serienersatz. Nach Abnahme der Ansaugung mit Serienkomponenten, kann man ohne weitere Abnahme die Anlage gegen ECE Komponenten tauschen. Ansonsten wärest du bei Verschleiß ja gezwungen, einen originalen Auspuff / Katalysator, in diesem Fall von Audi, zu verwenden.
 
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ECE ist immer eine Bauteilgenehmigung, keine Kombinationsprüfung. AGA: ECE-R59, Katalysatoren: ECE-R103 → ECE-Teile sind frei kombinierbar. Bremsen: ECE-R90 → Belag A darf mit jeder serienmäßigen oder R90-Scheibe B gefahren werden.
ECE kennt keine Ausschlüsse, das wäre ein Widerspruch zum System.
Alles andere ist Social-Media-Mythos, kein Recht. HJS Schreibt es nun extra rein, das dient nur dazu, um Diskussionen zu vermeiden, notwendig ist es nicht. Wenn nicht ECE Bauteile z.B. Ansaugung (es gibt da keine ECE, welche mir bekannt ist, daher ist es meiner Meinung nach immer eine ABE oder ein TG) dabei sind, müssen diese natürlich geprüft werden. Wenn der Prüfer dann reinschreibt, dass dies auch mit deiner ECE geprüften Anlage eines Drittherstellers genehmigt ist, ist das eine Nettigkeit um ebenfalls Diskussionen mit dem Schutzmann zu vermeiden. Aber am Ende, alles schützt dich nicht davor, dass wenn der Schutzmann es anzweifelt, dass dein Auto erneut geprüft wird.
Bei der e intake Ansaugung ist die Kombination mit ECE r103 und ECE r59 im Gutachten aufgeführt, ohne weiterer Abnahme.
Diese gesonderte Aufführung wäre unnötig, beides ist Serienersatz. Nach Abnahme der Ansaugung mit Serienkomponenten, kann man ohne weitere Abnahme die Anlage gegen ECE Komponenten tauschen. Ansonsten wärest du bei Verschleiß ja gezwungen, einen originalen Auspuff / Katalysator, in diesem Fall von Audi, zu verwenden.
Das kann funktionieren,musses aber nicht.
Ich würde alles in Kombination eintragen lassen-selbst Das kann angezweifelt werden.
Oder nen guten Anwalt in der Hinterhand haben,inkl Zweitwagen.
 
ECE ist immer eine Bauteilgenehmigung, keine Kombinationsprüfung. AGA: ECE-R59, Katalysatoren: ECE-R103 → ECE-Teile sind frei kombinierbar. Bremsen: ECE-R90 → Belag A darf mit jeder serienmäßigen oder R90-Scheibe B gefahren werden.
ECE kennt keine Ausschlüsse, das wäre ein Widerspruch zum System.
Alles andere ist Social-Media-Mythos, kein Recht. HJS Schreibt es nun extra rein, das dient nur dazu, um Diskussionen zu vermeiden, notwendig ist es nicht. Wenn nicht ECE Bauteile z.B. Ansaugung (es gibt da keine ECE, welche mir bekannt ist, daher ist es meiner Meinung nach immer eine ABE oder ein TG) dabei sind, müssen diese natürlich geprüft werden. Wenn der Prüfer dann reinschreibt, dass dies auch mit deiner ECE geprüften Anlage eines Drittherstellers genehmigt ist, ist das eine Nettigkeit um ebenfalls Diskussionen mit dem Schutzmann zu vermeiden. Aber am Ende, alles schützt dich nicht davor, dass wenn der Schutzmann es anzweifelt, dass dein Auto erneut geprüft wird.
Bei der e intake Ansaugung ist die Kombination mit ECE r103 und ECE r59 im Gutachten aufgeführt, ohne weiterer Abnahme.
Diese gesonderte Aufführung wäre unnötig, beides ist Serienersatz. Nach Abnahme der Ansaugung mit Serienkomponenten, kann man ohne weitere Abnahme die Anlage gegen ECE Komponenten tauschen. Ansonsten wärest du bei Verschleiß ja gezwungen, einen originalen Auspuff / Katalysator, in diesem Fall von Audi, zu verwenden.
Das kann funktionieren,musses aber nicht.
Ich würde alles in Kombination eintragen lassen-selbst Das kann angezweifelt werden.
Oder nen guten Anwalt in der Hinterhand haben,inkl Zweitwagen.
Genau das ist der Punkt: Anzweifeln kann man alles, auch eingetragene Kombinationen. Damit unterscheidet sich eine Eintragung nicht von einer ECE-Konstellation.
Ein Ersatz-Schalldämpfer aus dem freien Handel (kein Sportteil), der nach ECE-R59 geprüft ist, ist Serienersatz. Niemand käme auf die Idee, diesen eintragen zu lassen, nur weil er nicht vom Fahrzeughersteller stammt. Das unterscheidet sich rechtlich nicht von einem ECE-Sportendschalldämpfer.
Dass trotzdem häufig zur Eintragung geraten wird, ist Verwaltungspraxis, nicht Recht. Der nicht informierte Schutzmann lässt dich damit vielleicht eher wieder von der Leine.
Der Beamte vor Ort hat Handlungsrecht, aber nicht automatisch Recht. Wird angezweifelt, folgt eine Prüfung. Bestätigt das Gutachten die Zulässigkeit, trägt der Staat die Kosten, andernfalls der Halter. Leider hat der Schutzmann, auch wenn er das, aus welcher Motivation auch immer, ständig macht, persönlich keine Konsequenzen zu tragen. Am Ende bezahlst du es dann doch, über deine Steuern.
Zu Klarstellung, die meisten Polizisten sind völlig korrekt und ich bin dankbar für deren Arbeit. In der Situation, wenn ich angehalten werde, passiert eigentlich nie, ich verhalte mich aber auch entsprechend im Straßenverkehr, bin ich bestimmt nicht erfreut. Aber bislang war es immer mein Fehler. Beispiel, zu schnell, Schild übersehen, unkonzentriert, da kann ich mich über mich ärgern, nicht über den Beamten. In der konkreten Situation fällt mir das aber vielleicht schwer. Leider gibt es aber auch Autofahrer, vor denen die Gesellschaft und diese vor sich selber, geschützt werden müssen. Da kann ich den Beamten verstehen, wenn er da vielleicht ein zweites Auge riskiert ....darf er ja nicht, er muss ja alle gleich behandeln... Also immer freundlich bleiben, die machen nur ihre Arbeit. Das hilft auch. Jeder ist umgekehrt froh, dass die Polizei da ist, wenn es Probleme gibt. Freund und Helfer, nicht Gegner. Ich denke, dass die meisten Polizisten ihre Rolle auch so sehen.
 
Grad beim OPFler macht sehr viel Sinn ne Downpipe um den Gegendruck zu reduzieren wenn man mal etwas mehr Dampf fahren will. Einzig das bei der HJS der Kat noch direkt am Lader sitzt ist nicht gaaaanz optimal wenn man schon an die Downpipe geht. Da haben die anderen Tuner bessere Lösungen mit Unterbodenkats. Da sinkt der Gegendruck auch nochmal und die Thermik für den Lader nochmal besser.
Ich muss ehrlich sagen ich halt nicht viel von der Unterbodenkat-Lösung, die Wärmemenge zwischen Kat und Turbo ist identisch, klar ein wenig mehr verteilt, aber effektiv ist der unterschied so minimal...
 
Ich halte die Unterbodenlösung für deutlich besser....bin aber nur Bauing. und stelle mir vor, dass der Luftstrom nach dem Turbo sich dann "beruhigen" kann und "laminar" durch den Kat strömt aber alles nur Mutmaßungen und es wäre toll wenn hier jemand mitliest der nicht nur glaubt oder vermutet sondern weiß / gemssen hat und uns aufklärt :) Danke vorab
 
Ich bin tatsächlich als Ingenieur in der Antriebsstrangentwicklung tätig, aber auf der Elektronik-Seite ^^. Mein Gedankengang war wie folgt: Der mittlere Abgasgegendruck müsste bei sonst identischen DPs ja nahezu gleich wenn nicht sogar etwas höher sein,
da wir durch den längeren Weg mehr Reibungs-/Strömungsverluste an den Rohrwänden haben. Außerdem ist ein Durchflusssystem ja nicht wie bei einem Speichersystem, dass sich ein Gegendruck real anstaut. Ich denke da im Vergleich an einen Wasserschlauch am Hahn. Wenn ein Wasserhahn mein Turboausgang ist und der Kat z.B. eine Düse (oder sonst ein Widerstand im Schlauch), dann "staut" sich der Druck ja an der Düse als Widerstand an und nicht am Schlauch. Wenn ich jetzt den Schlauch verlängere, dann verliert mein Wasser sogar durch Reibungs-/Strömungsverluste am Schlauch noch Energie. Viel ausschlaggebender ist doch der Rohrdurchmesser und der Widerstand des Kats selbst.

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, ich bin bei weitem kein Fachmann für Strömungsmechanik. Ich bin Kleinstromschieber ^^

Kleine Bemerkung: Bei Seriensoftware ist meiner Meinung nach deutlich geringerer Abgasgegendruck sogar gefährlich für Turbo und Motor. Die Vorsteuerung des Turbos ist deutlich schneller als seine Nachregelung. Da die Vorsteuerung der Seriensoftware natürlich mit dem höheren Gegendruck rechnet, stellt sie den Turbo entsprechend scharf. Daraus kann halt resultieren, dass der Turbo zu Überschwigungen neigt. Bei niedrigen Drehzahlen ist das nicht so kritisch aber bei hohen, hat man dann halt schon das Risiko von deutlichen Überdrehern des Turbos und (absoluter Worst case natürlich) sogar die Gefahr des zu-mager-laufen durch die überhöhten Ladedrücke und damit verbundenen Ansaugvolumen.
Das ist bei sowas wie der HJS jetzt nicht wirklich eine Gefahr, aber man sollte nicht einfach OPF raus kloppen und durch nix ersetzten ohne Software anzupassen.

Ich hoffe es findet sich hier ein Strömungsmechaniker der da auch seine Expertise zu kund geben möchte!
 
Ich bin tatsächlich als Ingenieur in der Antriebsstrangentwicklung tätig, aber auf der Elektronik-Seite ^^. Mein Gedankengang war wie folgt: Der mittlere Abgasgegendruck müsste bei sonst identischen DPs ja nahezu gleich wenn nicht sogar etwas höher sein,
da wir durch den längeren Weg mehr Reibungs-/Strömungsverluste an den Rohrwänden haben. Außerdem ist ein Durchflusssystem ja nicht wie bei einem Speichersystem, dass sich ein Gegendruck real anstaut. Ich denke da im Vergleich an einen Wasserschlauch am Hahn. Wenn ein Wasserhahn mein Turboausgang ist und der Kat z.B. eine Düse (oder sonst ein Widerstand im Schlauch), dann "staut" sich der Druck ja an der Düse als Widerstand an und nicht am Schlauch. Wenn ich jetzt den Schlauch verlängere, dann verliert mein Wasser sogar durch Reibungs-/Strömungsverluste am Schlauch noch Energie. Viel ausschlaggebender ist doch der Rohrdurchmesser und der Widerstand des Kats selbst.

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, ich bin bei weitem kein Fachmann für Strömungsmechanik. Ich bin Kleinstromschieber ^^

Kleine Bemerkung: Bei Seriensoftware ist meiner Meinung nach deutlich geringerer Abgasgegendruck sogar gefährlich für Turbo und Motor. Die Vorsteuerung des Turbos ist deutlich schneller als seine Nachregelung. Da die Vorsteuerung der Seriensoftware natürlich mit dem höheren Gegendruck rechnet, stellt sie den Turbo entsprechend scharf. Daraus kann halt resultieren, dass der Turbo zu Überschwigungen neigt. Bei niedrigen Drehzahlen ist das nicht so kritisch aber bei hohen, hat man dann halt schon das Risiko von deutlichen Überdrehern des Turbos und (absoluter Worst case natürlich) sogar die Gefahr des zu-mager-laufen durch die überhöhten Ladedrücke und damit verbundenen Ansaugvolumen.
Das ist bei sowas wie der HJS jetzt nicht wirklich eine Gefahr, aber man sollte nicht einfach OPF raus kloppen und durch nix ersetzten ohne Software anzupassen.

Ich hoffe es findet sich hier ein Strömungsmechaniker der da auch seine Expertise zu kund geben möchte!
Bin da irgendwie nicht sicher.
Unterflurkat würde weniger Abgastemperatur bedeuten,also eher schonender für den Lader,dazu andere OPFs.
Besser non-OPF-
Natürlich mit angepasster Software.
HGP machts halt mit DP.und Kat oben und bearbeiteten OPFs.Bei grössere Leistungsstufe...

Hoffentlich dann auch ne andere Abgaskrümmer/Dichtung,was nicht die Stehbolzen brechen lässt....
 
Nicht nur andere opf auch ein andere kat und andere Abgasanlage
 
Kurz und knapp, alles was unmittelbar nach dem Lader kommt, egal ob Kat oder opf, ist aus technischer Sicht nur ein Kompromiss und eben nachteilig für den Lader und die Leistung. Deshalb, nach dem Lader hat einfach kein Korken was im Auspuff verloren, deshalb immer unterboden Kats wenn es geht.
 
Der Kat ist wahrscheinlich nur wegen strengerer Abgasnormen näher zum Lader gewandert.
Er wird dadurch einfach schneller warm und kann sofort korrekt arbeiten.

Für die Performance und Langlebigkeit eines Motors/Laders ist der bestimmt nicht nach vorne gewandert.

Das ist nur umweltpolitischen Ideologien zu verdanken, mehr nicht.

Die Daumenschraube wird einfach gesagt, immer weiter angezogen.
Unsere armen Verbrenner-Ingenieure, die müssen jetzt alles ausbaden!
 
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Genau das wollte ich mit meinem Post ausdrücken 😁 ein motorenbauer würde niemals den Kat direkt hinter die Turbine setzen, aber die Abgasvorschriften bzw. die EU wollen es so.
 
Die Evolution des Verbrenners.
Am Anfang war ein simpler Motor mit nur einem Abgasrohr bestückt.
Dann hat sich ein Schalldäpfer dazugesellt.
Irgendwann, ich glaube das haben wir Mercedes zu verdanken, kam der Kat am Unterboden dazu.
Das reichte aber nicht, der Kat hat sich folglich zum Turbo gesellt.
Und zu guter Letzt, also aktuell haben die noch dem Ottomotor einen Korken nach dem Kat verpasst.

Bin gespannt, was denen noch so einfällt, um eine Kraftmaschine immer mehr und mehr zu vergewaltigen.
Wie sagte einstmals der "Suppenkasper", schau ma mal.
 
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Naja, wir sind ja so langsam am endpunkt. Die neuen Generationen an Motoren fahren außerhalb des Kaltstarts konstantes Lambda 1. Euro 7 geht ja nun auf Bremsstaub und Reifenabrieb mit ein, deswegen kann man sich schonmal auf horrende Reifenpreise freuen. Die müssen dann nämlich Euro 7 zertifiziert sein...
Aber das trifft natürlich nicht nur Verbrenner sondern alle. Ich denke in Brüssel ist das Endziel einfach das Ende des Individualverkehrs durch komplette Auspreisung. Anders kann ich mir das alles nicht mehr erklären.
 
Ich glaube kaum das jemand ein Ende des Individuellen Verkehrs wirklich im Fokus hat. Auf solche Ideen kann man nur kommen, wenn man eine U Bahn, Bus und Bahn Haltestelle vor der Türe hat. Das ist in keiner ländlichen Region in unserem Land auch nur im Ansatz der Fall.
Aber lasst uns mal bitte zum Topic zurück kommen 🙋‍♂️
 
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